Maria Bonelli



 

Der Name Maria bedeutet Meeresperle und die gleichnamige 21-jährige Sängerin verfügt tatsächlich über eine Stimme, die so ungeschliffen rein und kraftvoll strahlend ist, dass man der Natur für solch einen Schatz dankbar sein möchte. Die zierliche Künstlerin gibt mit "Come Back" in diesen Tagen ihr englischsprachiges Debüt und wüsste man es nicht besser, würde man allein auf Grund dieser dynamischen vokalen Performance eine Akteurin vermuten, die sich in der internationalen Musikszene schon längst durchgesetzt hat. Doch gerade die Popbranche ist immer wieder für Überraschungen aus heiterem Himmel gut - und "Come Back" ist eine besonders gelungene. Dabei standen der jungen Künstlerin neben dem renommierten Produzenten Adam Heart eine ganze Reihe bewährter Kräfte zur Verfügung, die der starken Komposition noch eigene Definitionen von Sound verliehen. So entstand in den Southside Studios in Miami, Florida unter den Fittichen von Enrique und Pablo Sanchez ein feuriger Latino Mix, für den coolen Trance O'Chill Mix sorgte in den Miramar Studios auf Ibiza der Klangmagier Del Mar und bei der amtliche Radio-Version saß kein geringerer als Gary Jones an den Reglern, der sich seine Meriten unter anderem bei den Eurythmics und den Pet Shop Boys holte. Doch alle Raffinesse im Studio dreht sich letztlich um Marias gewaltige Stimme, mit der sie schon früh erste Triumphe feiern konnte.

Maria ist zwar in Deutschland geboren und aufgewachsen, aber das italienische Temperament ihrer Eltern, die beide aus Sizilien stammen, hat sich zweifellos auch bei ihr durchgesetzt und ihre Geschicke bestimmt. Die kraftvolle Singstimme ihrer Mutter, das tänzerische Können ihres Vaters und die Ambitionen ihres knapp zehn Jahre älteren Bruders mit seiner eigenen Band – all das hat Maria ebenso angespornt wie geprägt. Bereits mit zwölf Jahren steht sie bei einem Schulfest das erste Mal auf der Bühne und singt "I Will Always Love You" von Whitney Houston – ganz ohne Scheu, aber mit umso mehr kindlichem Charme. Ein paar Jahre später, gerade mal ein 16-jähriger Teenager, gewinnt sie mit der italienischen Ballade "Mille Emozioni" den Ersten Preis bei einem Gesangswettbewerb. Von da an steht endgültig fest, dass kein Weg an einer Karriere als Sängerin vorbei führt. Maria hat seitdem hart an sich gearbeitet. Mit verschiedenen Produzenten. Mit unterschiedlichem Repertoire. Zu diversen Anlässen. Bundespresseball, Galaveranstaltungen im In- und Ausland, erste Fernsehauftritte. Fragt man Maria nach dem künstlerisch Erstrebenswerten, konzentriert sich dies auf die Stimme einer Mariah Carey, die Reize einer Jennifer Lopez und das Temperament einer Christina Aguilera. So darf man sich das Energiebündel Maria denn auch vorstellen: grandiose Stimme, sexy Ausstrahlung und jede Menge Leidenschaft.

"Come back" ist zweifelsohne ein mehr als gelungener Einstand bei der EMI. In dieser bestechenden Form könnten Marias Ambitionen, demnächst zu Gast bei "Top Of The Pops" oder "The Dome" zu sein, schneller verwirklichen, als sich die junge Sängerin mit den eher schüchtern wirkenden braunen Augen jetzt noch zu träumen wagt. Es mag noch ein weiter Weg sein, bevor Maria auf dem internationalen Parkett reüssiert, doch wer nichts wagt, kann auch nichts gewinnen. Den letzten vokalen Schliff, um ihre Gesangstechnik noch einen Tick zu perfektionieren, hat sie sich unlängst bei dem rumänischen Tenor Cornelius Murgu geholt. Ihr steht eine eigene Band und dank eines vielseitigen Managers gegebenenfalls auch eine komplette Tänzertruppe zur Verfügung. Maria freut sich schon jetzt auf jede neue Herausforderung, die der nun eingeschlagene Weg an sie stellen wird. Jeder Applaus und jede Begeisterung, die sie bis dato entfesselt hat, gehören zu den schönsten Momenten in ihrer noch jungen Karriere. "Come Back" lässt jetzt schon ahnen, dass in nächster Zeit noch recht viele schöne Momente auf Maria warten. Die Meeresperle ist geborgen und muss nun nur noch ins rechte Licht gerückt werden. Auch wenn das Musikbusiness gerne vorschnell Venusgeburten preist, im Fall von Maria trifft dieser Vergleich endlich zu. Eine makellose Stimme wie sie Botticelli nicht schöner gemalt hätte.

Interview

Name: Maria
Geburtstag: 22.07.1980
Geburtsort: Radevormwald
Sternzeichen: Krebs
Wo lebst du: Köln
Hobbies:
Singen, Tanzen, Sport, Kochen, Malen, Kino, Schwimmen
Wann hast du die Musik für dich entdeckt:
Mit 6 Jahren, weil ich immer vor unserem riesigen Fernseher stand und Stars bewunderte. Später fing ich an sie zu imitieren.
Spielst du ein Instrument:
Ja, meine Stimmbänder (lacht).
Welche Musiker inspirieren dich:
Mariah Carey, Whitney Houston, Christina Aguilera,
Jessica Simson, Marc Anthony und viele andere.
Wer ist dein Lieblingskünstler:
Gesanglich absolut Mariah Carey und inzwischen Anastacia.
Was ist dein Lieblingslied:
Habe natürlich mehrere Favoriten. Z.B. Hero, My All, Look At Me Now, Against All Odds, I'm Outta Love, 1 Ask Of You.
Wo hattest du deinen schönsten Auftritt:
Von meinen vielen Auftritten sind die auf der Loreley und Rügen direkt am Strand bisher am schönsten gewesen.
Dein Lieblingsfilm:
Rendezvous mit Joe Block, Verrückt nach Mary
Wenn du ausgehst, was machst du am liebsten:
Mit meinen Freundinnen zusammen Essen gehen und tanzen.
Deine Lieblingsserie:
Ally McBeal!! aber auch Nikita
Lieblingsfarbe:
rot und blau
Lieblingsessen:
Alles was man aus Kartoffeln zaubern kann und wie könnte es anders sein: Spaghetti mit Tomatensauce.
Lieblingsgetränk:
Bitter Lemon und Wein
Lieblingstier:
Pferd
Welche Eigenschaften magst du an dir:
Bin
ein sehr realistischer Mensch, ehrlich, zuverlässig und humorvoll.
Welche überhaupt nicht:
Meine Pingeligkeit.
Dein Lebensmotto:
Glaube an dich selbst und bleib' wie du wirklich bist!