Hein Mück
aus Bremerhaven

Der singende Botschafter der "Sail Bremerhaven 2000"
Freunden von Seemannsliedern und rauhen Gesängen von der Küste ist er 
längst ein Begriff: Hein Mück aus Bremerhaven, Günther Bockelmann. 
Sein Repertoire reicht vom klassischen Shanty und internationaler Folklore
bis zu den Standards moderner Unterhaltung, und nicht zu vergessen die li(e)derlichen 
Songs von Fritz Graßhoff, erstmals von ihm als Langspielplatte aufgelegt und 
schnell vergriffen. Hafenkonzerte bei Radio Bremen, dem NDR und vielen 
ausländischen Sendern sorgten ebenso wie viele Fernsehsendungen bei ARD, ZDF 
und RTL dafür, daß Hein Mück aus Bremerhaven schnell zu einer bekannten 
Adresse wurde, wenn es um Shantys geht. So vertrat er z. B. die Bundesrepublik auf der 
deutschen Leistungsschau in Tokio und gab mit der Jochen-Brauer-Band Konzerte 
auf der Ginza, der großen Einkaufsstraße im Herzen der japanischen Hauptstadt.
Als Hauptbootsmann der Reserve in der Bundesmarine kennt Günther Bockelmann 
die Welt der Seefahrt, von der er singt. Noch während seiner aktiven Fahrenszeit bei der Bundesmarine wurde er vor dem Mast des deutschen Schulschiffs ausgebildet 
und reiste 1983 mit der„ Gorch Fock" in die USA, wo er den Bordchor bei mehreren 
Konzerten zur 300-Jahr-Feier deutscher Einwanderer in die USA leitete. 
Aber auch heute noch nutzt Hein Mück jede freie Minute, um mit der 
Nordischen Jagt „Grönland", dem ältesten noch fahrbereiten Segelschiff unter deutscher 
Flagge (Baujahr 1867), auf Tour zu gehen. Für Stimmung und gute Laune sorgt der 
blonde Seemann bei den verschiedensten Anlässen. Vom kleinen Publikum 
bei „Haifischbar"-Atmosphäre bis zum Riesenforum in der Dortmunder 
Westfalenhalle schafft er es immer wieder, Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. 
So begeisterte er als Entertainer auf dem Kreuzliner „Europa" 
die Passagiere mit seinen stimmungsvollen  Liedern sogar an der nördlichsten 
Bar der Welt: Trinity-Harbour auf Spitzbergen.
Ob allein oder mit namhaften Orchestern wie dem WDR-Tanzorchester, 
der Big Band der Bundeswehr oder Jochen Brauer: immer sind die Kritiker 
vom Baßbariton und Akkordeon Hein Mücks begeistert; denn Günther Bockelmann 
braucht für seine Shantys keine aufwendige Elektronik, um einen Konzertsaal 
ausfüllen zu können. Zur Tradition im Terminkalender von Hein Mück 
aus Bremerhaven aber gehört, daß er in jedem Januar die größte 
Wassersportausstellung der Welt, die „boot" in Düsseldorf, musikalisch begleitet. 
Aber das schönste Kompliment bekam er von einem Kapitän, der noch als Segelschiffs-
kapitän Kap Hoorn umrundete: „Veele Lüd singt 
vun de See un sünd man bannige Landlubbers, 
doch Di, min Jung, gleuv ick dat."



    


Auch auf den Bühnen internationaler Kreuzfahrtschiffe
ist Hein Mück als Conferenciér, Sänger und 
Entertainer ein gerngesehener Künstler. 
Außerdem schätzt so mancher Passagier 
sein Wissen in nautischen Fragen.
 
An Bord der Bark "Gorch Fock":
Hein Mück in seiner Funktion 
als Hauptbootsmann der Reserve.